Interview mit Frau Schwartz

Liebe Leserinnen und Leser,

heute möchte ich Euch ein neues Mitglied im Vorstand vorstellen.
Frau Schwartz hat ihre Ausbildung bei unserer Sparda-Bank Südwest begonnen und nun ist Sie Vorstandsmitglied!

Für uns hat Sie sich die Zeit genommen und unsere Fragen beantwortet. Lest selbst 😉


Wann und warum haben Sie sich für den Beruf zur
Bankkauffrau entschieden?

Karin Schwartz - September 2013web[1]

Frau Schwartz

Als bei mir die Berufswahl anstand, suchte ich einen Beruf, der mir Perspektiven und vielfältige Aufgaben bietet, meinem Lernwillen Raum gibt und in dem ich viel Kontakt mit Menschen habe.
Beim Beruf der Bankkauffrau sah ich genau dies.

 

 

Wie verlief Ihr beruflicher Werdegang nach Ihrer Ausbildung
bei der Sparda-Bank?

Karin Schwartz - September 2013web[1]

Frau Schwartz

Mein Werdegang verlief ganz klassisch. Nach der Ausbildung war ich zunächst einige Jahre als Kundenberaterin tätig und übernahm eine Teamleitungsfunktion in der Filiale Rhabanusstraße. Hier wurde ich dann stellvertretende Geschäftsstellenleiterin, bevor ich mich einer ganz neuen Herausforderung stellte: Dem Aufbau von finosdirect, der Direktbank der Sparda-Bank. Als deren Leiterin wurde ich dann zusätzlich mit der Funktion einer Vorstandsassistentin betraut. Dann übernahm ich als Vertriebsdirektorin alle Aufgaben des neu zu gestaltenden zentralen Vertriebes.
Im März diesen Jahres wurde ich dann Vorstandsmitglied.


Wie fühlt man sich als einzige Frau im Vorstand?

Karin Schwartz - September 2013web[1]

Frau Schwartz

Ich habe mich ja nicht als Frau für den Vorstand qualifiziert, sondern durch meine Leistungen für die Sparda-Bank und meinen Willen, an der Gestaltung der Zukunft unseres Hauses aktiv teilzuhaben. In der Zusammenarbeit im Vorstand spielt mein Geschlecht keine Rolle. Bei Verbandstreffen fällt aber schon auf, dass die Frauen in Vorstandspositionen immer noch selten sind.
Das sollte für alle Frauen in dieser Bank Anreiz sein, ihre Chancen zu nutzen, denn diese bieten sich, unabhängig vom Geschlecht. Es ist wichtig alleine abhängig von der Bereitschaft, sich persönlich, beruflich und fachlich zu qualifizieren, einzusetzen und sich zu zeigen. Bilden Sie sich immer eine eigene Meinung, vertreten Sie diese, nehmen Sie Gegenargumente auf, wenn Sie überzeugen und lernen Sie daraus. Das große Ganze zu sehen, zu bewerten und daraus Innovationen abzuleiten und Chancen zu kreieren für das Unternehmen, für die Mitarbeiter und damit auch für einen selbst, das ist das Ziel.


Ich finde es immer wieder bewundernswert, wie Sie sich Ihre Aufgaben und Termine einteilen und trotzdem noch Zeit für sich finden. Wie schaffen Sie dieses Zeitmanagement?

Karin Schwartz - September 2013web[1]

Frau Schwartz

Ja, Arbeit ist herausfordernd und das ist gut so. Alles andere wäre nicht richtig -für mich- und darin liegt auch zugleich mein Ausgleich.
Meiner Meinung nach kommt es auf das eigene Verständnis und die eigene Einstellung rund um das Thema Arbeit an. Lebe und Arbeite bewusst, jeden Tag und gestalte dein Leben, setz dir Ziele, denn es ist dein Leben und damit trägst nur du alleine die Verantwortung dafür und treffe Entscheidungen, die dich deinem Ziel immer näher bringen, aber beachte dabei immer die sozialen Werte des gesellschaftlichen Lebens.
Wir sind nicht fremdbestimmt, nie und nirgendwo, sondern jeder einzelne von uns ist für sich selbst und die Art seines Lebens inklusive Berufswahl und Ausübung selbst verantwortlich. Von daher, ja mein Beruf ist anstrengend, auch und gerade weil ich ihn mir so gestalte und deshalb ist es gut so, denn genauso wollte ich es.
Und wenn man ein gutes Informationsmanagement betreibt, die technischen Mittel nutzt, sich auf seine Mitarbeiter verlassen kann, dann ist alles in einem ausgewogene Lot und es macht richtig Spaß.

 

Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, meine Fragen zu beantworten!

Eure Angelina 🙂

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