Was macht unser Forderungsmanagement?- Interview mit Herrn Reiter

Hallo liebe Leser,

heute werde ich euch mit der Hilfe von Herrn Reiter, mit dem Forderungsmanagment vertraut machen.

Denise:

Hallo Herr Reiter, vielen Dank, dass Sie sich extra die Zeit für das Interview nehmen und mir und unseren Lesern so einen Einblick in die Abteilung Forderungsmanagement gewähren. Fangen wir doch direkt an. Bitte stellen Sie sich doch kurz unseren Blog-Lesern vor und beschreiben Sie uns Ihren Aufgabenbereich!

Herr Reiter:

Hallo Denise, hallo liebe Leser, mein Name ist Wolfram Reiter, ich bin 41 Jahre alt, verheiratet und Vater einer Tochter und eines Sohnes. Im Jahr 2000 begann ich als sogenannter „Quereinsteiger“ meinen beruflichen Werdegang in der Filiale Saarlouis, damals noch Sparda-Bank Saarbrücken. 2004 wechselte ich dann in den Marktfolgebereich nach Saarbrücken, Team Qualitätsmanagement/Zentrale Überziehungsbearbeitung. Aktuell fand hier im März 2012 eine Umbenennung unseres Bereiches statt. Dieser nennt sich jetzt Forderungsmanagement und ist unterteilt in Intensivbearbeitung und Problemkreditbearbeitung. Mein Aufgabengebiet in der Intensivbetreuung umfasst u.a. die Bearbeitung der Engagements die das „maschinelle Mahnverfahren“ durchlaufen haben, Einleitung und Überwachung der erforderlichen Maßnahmen bei intensivbetreuten Kunden-Engagements, Entscheidungen bezüglich weiteren Vorgehensweisen, Ansprechpartner für den Markt und Klärung von Kundenfragen zu intensivbetreuten Engagements. Ziel ist es hier, möglichst eine Regelung der Engagements zur Rückführung in die Normalbetreuung (Filiale) zu erzielen bzw. Engagements über einen befristeten Zeitraum zur Regelung zu bearbeiten oder auch vorbereitende Maßnahmen zur Weitergabe an die Problemkreditbearbeitung zu treffen.

Denise:

Das klingt sehr interessant. Und aus welchen Gründen hatten Sie sich damals für die Sparda-Bank entschieden?

 

 

Herr Reiter:

Schon bei den ersten Vorgesprächen merkte ich, dass das Leitbild und Motto der Sparda-Bank „freundlich&fair“ gegenüber den Kunden wirklich gelebt wird. Das Miteinander und die Unterstützung untereinander in der Filiale hob sich besonders hervor. Solche Voraussetzungen sind dann natürlich optimal, um die täglichen Anliegen und Kundenbedürfnisse zu erfüllen und Spaß an seiner Tätigkeit zu haben. Das waren alles Punkte, die eine Entscheidung zu Gunsten der Sparda-Bank vereinfachten.

Denise:

Herr Reiter, Sie arbeiten nicht am Markt. Was macht Ihre Tätigkeit in einer Abteilung so besonders?

 

 

Herr Reiter:

Das Besondere ist einfach täglich mit Kunden in Kontakt zu stehen, sei es telefonisch, schriftlich oder persönlich und Ihnen eventuell Wege aufzuzeigen. Ihre Engagements zu regeln und natürlich auch für die Sparda-Bank mögliche Ausfälle zu minimieren. Hier ist zu erwähnen, dass dabei mit den Kunden unter anderem Ihre wirtschaftliche Situation, sprich Einkommenssituation, Verpflichtungen, Forderungen, Verstärkung der Sicherheiten etc. besprochen und dargestellt wird. In Verbindung mit den Mitarbeitern der Filialen und auch anderer Marktfolgebereiche wird hier eine Gesamtsituation dargestellt und dementsprechende Maßnahmen und Bearbeitungen vollzogen.

Denise:

Das klingt wirklich interessant. Es ist also quasi eine Mischung aus allem. Was würden Sie als Ihr Karriere-Highlight bezeichnen?

 

Herr Reiter:

Hier ist es sehr schwer ein besonderes Highlight hervorzuheben. Wenn ich an meine Anfangszeit als Kassierer in der Filiale Saarlouis zurückdenke, sind natürlich die damalige Fusion mit der Sparda-Bank Mainz und die Euro-Umstellung anzusetzen. Besonders die Euro-Umstellung war erstmal vom organisatorischen und logistischen her eine große Aufgabe. Denn es galt die Kunden an die neue Währung heranzuführen und diese vorzustellen. Über die gesamten Jahre in der Intensivbetreuung kann man als Highlights anführen, einige vorab „aussichtslose“ Engagements, in Zusammenarbeit mit den Kunden und den Filialen, wieder so aufgestellt zu haben, dass es für beide Seiten eine Weiterführung der geschäftlichen Beziehung gegeben hat. Aber wenn man darüber nachdenkt, hat doch jeder Arbeitstag immer wieder ein kleines positives Highlight parat.

Denise:

Zum Abschluss noch eine letzte Frage: Was würden Sie uns Auszubildenden mit auf den Weg geben?

 

 

Herr Reiter:

Seit Jahren ist die Sparda-Bank Südwest bekannt für Ihre gute Ausbildung und die Förderung der Auszubildenden. Um auch weiterhin die gewünschte hohe Beratungs- und Servicequalität gewährleisten zu können, ist solch eine Ausbildung unabdingbar. Den Auszubildenden kann ich wirklich nur empfehlen, mit Spaß und Engagement die Aufgaben anzugehen und die sich bietenden Möglichkeiten, Förderung der Eigenständigkeit durch verantwortungsvolle Aufgaben im Kontakt mit den Kunden, zu nutzen. Praxisbezogen hat ja bereits die Azubi-Filiale positive Schlagzeilen gemacht und den Nachwuchskräften die Möglichkeit gegeben, das vorhandene Wissen anzuwenden und darüber hinaus auch mal Führungsaufgaben in einer „eigenen Filiale“ zu übernehmen.

Denise:

Vielen Dank Herr Reiter für Ihre Zeit und Ihre Antworten!
Bei Fragen und Anregungen freuen wir uns über Kommentare 🙂

Bis bald, eure Denise

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