Zwischen Theorie und Praxis – Ausbildung von A bis Z

Liebe Leser,

viele Eindrücke und Erfahrungen wurden uns in der bislang geboten, durch die wir einiges über das Azubi-Leben bei der Sparda-Bank Südwest eG erfahren konnten.

Mit unserem Thema „Ausbildung von A – Z“ möchten wir gezielt auf die wichtigsten Punkte einer Ausbildung eingehen, um die ein oder andere Unsicherheit zu klären. Außerdem möchten wir Euch die rechtlichen Grundlagen der Ausbildung allgemein näher bringen und typische Azubi-Aufgaben erklären, über die man sich vielleicht den Kopf zerbricht 😉


Wir werden alphabetisch auf die einzelnen Punkte eingehen und ich beginne mit A – B:

 

A wie „Ausbildungsrahmenplan“

Der Ausbildungsrahmenplan ist ein wesentlicher Bestandteil der Ausbildungsordnung.
Diese Ordnung legt im Ausbildungsvertrag die Grundlagen fest, die ein Azubi während seiner Ausbildung zu erlernen und erfüllen hat. Auf der Seite der IHK Köln könnt Ihr Ausbildungsordnung und Rahmenplan für Euren Ausbildungsberuf finden.

Der Ausbildungsrahmenplan muss jedem Azubi zu Beginn der Ausbildung ausgehändigt werden. In diesem Plan ist dargestellt, in welchen Zeiträumen der Azubi welche Fertigkeiten zu erlernen hat, sei es in der Praxis (d.h. in der Bank in den Filialen) oder in der Berufsschule. Dies dient auch dem Schutz des Azubis vor Ausbeutung!

Wir bei der Sparda haben neben dem klassischen dualen Ausbildungssystem auch noch Arbeitsaufträge, interne Schulungen und externe Seminare. In den Seminaren hilft uns ein Trainer dabei, die komplizierten Sachverhalte aus der Berufsschule in simulierten Kundengesprächen zu üben, um so später unsere Kunden kompetent und bedarfsgerecht beraten zu können. Außerdem entsteht viel Abwechslung und das Lernen wird nicht einseitig.

 

B wie „Berichtsheft“

Das Berichtsheft ist Pflicht für alle Auszubildenden und muss regelmäßig geführt werden. In dem Berichtsheft müssen wöchentlich die Aufgaben und erlernten Fähigkeiten festgehalten werden sowie die Inhalte der Berufsschule. Nur mit einem vollständig geführten Berichtsheft ist man zur Abschlussprüfung zugelassen! Ich habe euch mal eine typische Seite eines Berichtsheftes zum download rausgesucht.
Wie schreibe ich nun ein Berichtsheft? Diese Frage hat mich zu Beginn Nerven gekostet! Ich habe Mitazubis ausgefragt, im Internet geforscht, um DIE Lösung zu finden. Doch letztendlich gibt es die nicht: Zum einen besteht die Möglichkeit nur stichpunktartig die Inhalte festzuhalten. Wir Azubis in Koblenz hingegen schreiben im Berichtsform, d.h wir gehen auf ein oder zwei Themen pro Monat detailliert ein. So lege ich mir mit der Zeit ein eigenes Nachschlagewerk an. Am Besten fragt Ihr Euren Ausbilder, wie ihm oder ihr es am liebsten ist. 😉

Das waren die ersten beiden Buchstaben in unserem Alphabet. Als nächstes wird Euch Sandra die Buchstaben D – F näher bringen.
Sollte Euch noch etwas Interessantes einfallen oder habt Ihr noch Fragen (zum Beispiel zum Buchstaben C), dann teilt es mir mit und wir antworten Euch 🙂

Eine schöne Woche und bis demnächst

Eure Vanessa

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