Praktikum beim Ausbildungsbetrieb – Ein Vorgeschmack

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

nach erfolgreichem Durchlaufen des Auswahlverfahrens bei der Sparda-Bank Südwest bekam ich nach ein paar nervenaufreibenden Tagen des Bangens und Wartens endlich die erhoffte Zusage für einen Ausbildungsplatz! Ich freute mich natürlich riesig und nahm ohne lange zu zögern die Stelle an. Trotzdem stellten sich mir bald Fragen wie: „Was kommt im Arbeitsalltag auf mich zu? Wie werde ich von den Mitarbeitern in der Filiale aufgenommen? Wird mir die Arbeit überhaupt so gefallen, wie ich es mir erhoffe?…“

Leider lag der Ausbildungsbeginn noch einige Monate entfernt. Zum Glück wurde mir kurz darauf angeboten, in meiner zukünftigen Filiale vor Ausbildungsbeginn bereits ein zweimonatiges Praktikum zu absolvieren. Das war für mich die perfekte Möglichkeit, meine offenen Fragen zu beantworten und letzte Zweifel und Bedenken aus dem Weg zu räumen.

Mein erster Arbeitstag

Motiviert, voller Vorfreude und mit meinen Erwartungen im Gepäck trat ich also meinen ersten Tag als Praktikant an. Eine halbe Stunde vor Öffnung  war ich in der Filiale angekommen und wurde sofort von den Mitarbeitern am Schalter herzlich begrüßt und als neues Mitglied im Team willkommen geheißen! Nach und nach stellte ich mich den weiteren Mitarbeitern von der Anlage- und Finanzierungsberatung vor. Meine Bedenken, wie die Mitarbeiter mich wohl aufnehmen würden, konnte ich bereits jetzt aus dem Weg räumen. Alle waren freundlich und begrüßten mich mit einem Lächeln! Ich merkte schnell: Das Motto „freundlich & fair“ bezieht sich hier nicht nur auf den Umgang mit Kunden, sondern auch auf das menschliche Miteinander im Team.

Mein erster Arbeitstag konnte also beginnen. In den ersten Wochen schaute ich hauptsächlich den Mitarbeitern über die Schulter, um den richtigen Umgang mit den Kunden zu lernen und um einen Einblick in das tägliche Finanzgeschäft am Schalter zu bekommen. Soweit es mir möglich war, erledigte ich auch schon kleinere Aufgaben, die hier und da anfielen. Zum Beispiel half ich den Kunden beim Ausfüllen von Überweisungsträgern, füllte Prospekte und Flyer auf, kontrollierte die Kontoauszugsdrucker und ordnete verschiedene Akten ein.

Der nächste große Schritt

Nach einigen Wochen kam dann schon der nächste „große Schritt“ auf mich zu. Ich sollte jetzt ankommende Anrufe entgegennehmen und – soweit es mir schon möglich war – den Kunden weiterhelfen. Selbstverständlich wurde mir vorher genau erklärt, wie ich mich am Telefon genau melden muss und wie ich mich den Kunden gegenüber verhalten soll. Allgemeine Fragen zum Girokonto oder zu Produkten wie dem „i-cash Konto“ oder der „Mastercard“ konnte ich schon bald selbstständig mit den Kunden klären. Wenn es dann allerdings um komplizierte Sachverhalte ging, habe ich an meine Kollegen verwiesen und weiterverbunden. So vergingen die zwei Monate Praktikumszeit wie im Flug!

Mein Fazit: Das Praktikum bot mir eine optimale Möglichkeit, schon vor Ausbildungsbeginn zu erfahren, was mich erwartet und den Arbeitsalltag im Leben eines Bankkaufmanns kennen zu lernen. Außerdem konnte ich so letzte Zweifel und Fragen, die mich noch beschäftigten, Beiseite räumen. Falls Ihr vielleicht auch mit dem Gedanken spielt, eine Ausbildung zum Bankkaufmann/-frau zu beginnen, kann ich euch nur empfehlen im Vorfeld ein Praktikum zu machen. Oder habt Ihr bald Euren Schulabschluss in der Tasche und wisst noch gar nicht, was Ihr danach machen möchtet? Dann bietet Euch ein Praktikum die Möglichkeit, in verschiedene Bereiche zu schnuppern und sich so ein Bild von der Arbeitswelt zu machen.

Schaut doch einfach mal in einer Filiale in Eurer Nähe vorbei und fragt direkt vor Ort nach, ob Plätze frei sind.

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