5 Fragen zu Praktikum an… Frau Jansen!

Frau Jansen ist Anlageberaterin in dem Gebiet Neustadt. Zusätzlich ist sie unser Ausbildungsbeauftragte im Gebiet und steht uns Azubis somit mit Rat und Tat zur Seite! Besonders habe ich mich gefreut, dass Sie auch zum Thema des Monats, Praktikum, eine nette Erfahrung gemacht hat. Diese habe ich mir im Interview näher erzählen lassen und ich hoffe, ihr habt auch Spaß dabei, davon zu erfahren.

Laura

Als ich Ihnen von unserem Monatsthema für den Blog berichtete, haben Sie mir spontan von Ihrem Praktikum in einem Blumenladen erzählt. Wie sind Sie auf die Idee gekommen, dort ein Praktikum zu machen?

Fr. Jansen

Zu meiner Schulzeit (ich war damals 16 Jahre alt) war das Praktikum in einem Betrieb noch nicht so populär wie heute. Da ich aber einmal die Luft des „Berufslebens“ schnuppern wollte, habe ich in Zeitungen geschaut, was so in Frage kommen könnte. Und bin fündig geworden in einem Blumengeschäft in Ludwigshafen. 2 Wochen Ferienjob wurden mir angeboten.

Laura

Wie war es „damals“? Sind Sie einfach in den Blumenladen gegangen und haben um einen Praktikumsplatz gefragt? Haben Sie angerufen? Oder sogar eine Bewerbungsmappe geschickt?

Fr. Jansen

Wie gesagt, ich habe eine Anzeige gefunden in der Tageszeitung und bin einfach persönlich vorbei gegangen, um mich vorzustellen. Bewerbungsmappe war danach nicht mehr notwendig, anscheinend habe ich den Chef überzeugt. 🙂

Laura

Was waren Ihre Aufgaben?

Fr. Jansen

Ich war das „Mädchen vom Dienst „: Blumen wässern, Aufräumen, auch mal einen Brief an einen Kunden schreiben, Botengänge und Blumen ausliefern gehörten zu meinen Aufgaben. Auch das Binden von Sträußen wurde mir gezeigt (ziemlich erfolglos muss ich zugeben).

Laura

Wie hat es Ihnen gefallen?

Fr. Jansen

Das kann ich jetzt so pauschal nicht sagen. Es gab Dinge, die mir sehr gut gefallen haben:

Briefe schreiben gehörte damals schon zu meinen Stärken. Und es hat mir sehr viel Spaß gemacht, die Sträuße zu Kunden zu bringen. Damit konnte ich den Menschen eine Freude machen und hatte nette Gespräche mit den Kunden.

Völlig talentfrei war ich dagegen bei dem Binden von Sträußen. Das sieht so einfach aus, erfordert aber sehr viel Geschick. Die Blumen in die Hand zu nehmen und anzuordnen, das ging noch, aber sobald es ans Binden ging, „klatschte“ alles zusammen und vorbei war`s mit der Pracht. 🙂

 

Laura

Was haben Sie etwas für Ihr weiteres Leben gelernt? Inwiefern es Ihren Berufswunsch beeinflusst?

Fr. Jansen

Über eine spätere Berufswahl habe ich mir damals in Zusammenhang mit diesem Ferienjob keine Gedanken gemacht, aber ich denke, dass ich da schon erkannt habt, dass ich etwas finden muss, das zum einen mit Menschen zu tun hat und zum anderen meine Stärken ( wie Ausdruck und Umgang mit Kunden ) fördert. Der Inhaber des Geschäfts hat damals zu mir gesagt: „Sie sind sehr umsichtig“, und das ist auch etwas, das haften geblieben ist.

Vielen herzlichen Dank Frau Jansen für dieses Interview! Ich finde es schön, dass Sie Ihre Erfahrungen nicht nur mit uns Azubis teilen, sondern auch mit allen Lesern dieses Blogs!

Frau Jansen und ich nach dem Interview

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