Ein Tag Ausbildung in Worms

Lukas Happersbergerin WormsHey Leute,

heute berichte ich Euch mal von einem ganz normalen Tagesablauf in meiner Ausbildung und in meiner Filiale – der Sparda-Bank in Worms. Ich nehme an, viele von Euch wissen noch nicht so genau, was man in der Bank eigentlich den ganzen Tag lang so alles macht. Vielleicht denkt Ihr auch, dass das Bankerleben langweilig ist? Doch dem ist nicht so! Im Gegenteil, es ist sehr abwechslungsreich und man lernt jeden Tag aufs Neue dazu.
Mein Arbeitstag beginnt um 8.00 Uhr. Es geht direkt los mit dem Leeren des internen Postfachs. Hierzu wird täglich ein Koffer von der Zentrale in Mainz zu uns in die Filiale nach Worms und von Worms nach Mainz geschickt. Wir von Worms senden unsere Sachen, die wir erledigt haben bzw. die von der internen Abteilung weiterbearbeitet werden müssen, nach Mainz. Umgekehrt bekommen wir von Mainz Unterlagen, die nicht bearbeitet werden konnten, weil Daten oder Sonstiges fehlen. Hinzukommen generell Unterlagen, die uns zugewiesen wurden und noch bearbeitet werden müssen, weil sie in unseren Zuständigkeitsbereich fallen, wie z.B. Kontoeröffnungen oder EC- Kartenverluste.

Die Filiale macht auf

Um 8.30 Uhr wird dann die Bank für unsere Kunden geöffnet. Ab dann geht es heiß her. Während die ersten Kunden von meinen Kollegen empfangen werden und deren Anliegen bearbeitet werden, leere ich die Briefkästen. Die Briefkästen beinhalten meistens: Überweisungsträger, Schecks, Daueraufträge, Bestellungen von Überweisungsformularen und Post von den Kunden.
Bei der Post von den Kunden gehe ich folgendermaßen vor:

    • Entweder es sind Fälle, die ich schon bearbeiten kann oder
    • ich gebe die Post weiter an meine Kollegen.

Ich bin immer froh, wenn etwas für mich dabei ist, denn dann kann ich mein bereits gelerntes Wissen anwenden und mich beweisen. Und von Tag zu Tag wird das immer mehr.

Nachdem ich die Post bearbeitet habe, kümmere auch ich mich um unsere Kunden, die an den Schalter kommen. Und das ist eigentlich das Spannendste an diesem Beruf. Denn man weiß vorher nie, was der Kunde möchte. Ob er nur ein kleines Anliegen hat, ob er nur was abgeben will, eine Beratung braucht oder ob er gar eine Beschwerde hat, weil er mit etwas unzufrieden ist.

Die Sparda-Bank Filiale Worms

Die Sparda-Bank Filiale Worms

Die zweite Filiale ist am Telefon

Außerdem kümmere ich mich auch um Kunden die anrufen. Wenn das Telefon klingelt und gleichzeitig ein Kunde vor Ort sein sollte, lasse ich ihn natürlich nicht einfach so stehen, sondern rufe lieber den Kunden am Telefon in Ruhe zurück, um auch dessen Anliegen sorgsam zu bearbeiten. Und zum Glück haben wir ja auch die STSG (Link auf Bericht von Frau Friedrich), wo die Kunden stets kostenfrei Auskunft bekommen.
Kundentelefonate finde ich immer wieder spannend. Denn ich spreche mit Menschen, die mich nicht sehen können und deren Reaktion ich auch nicht sehen kann. Gerade deshalb freut es mich immer wieder, mit diesen Kunden trotzdem ein angenehmes Gespräch zu führen. Und folgende Aufgaben habe ich auch schon übernommen:

  • Emails von Kunden abrufen bzw. beantworten,
  • Kunden im SB-Bereich (= für die Selbstbedienung, d.h. der Vorraum, wo ihr den Geldautomat und den Kontoauszugsdrucker findet) behilflich sein,
  • Ordnung im SB-Bereich halten.

Das nächste was ich erlernen will ist eine Girokontoeröffnung für einen Neukunden. Dabei werde ich dann auch mein erstes eigenes Beratungsgespräch führen. Ich bin schon ganz gespannt darauf!

Irgendwann ist auch mal Schluß

Am Ende des Tages schließe ich den Schalter und fülle den Postkoffer mit unseren erledigten bzw. noch zu bearbeiteten Sachen, der dann nach Mainz geht. Abschließend ist zu sagen, dass der Kontakt mit Kunden immer wieder Neues mit sich bringt. Für mich gibt es nichts Schöneres, als das Gespräch mit dem Kunden und gemeinsam Lösungen für ihn zu finden.
Ich hoffe, ich konnte Euch einen kleinen Blick in meinen Arbeitsalltag gewähren. Wenn Ihr Fragen zu meinen Aufgaben oder zu mir habt, könnt ihr mir gerne ein Kommentar hinterlassen. Ich würde mich freuen! 🙂

Bis denn!

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