Banken, Banken, Banken…Und wo ist der Unterschied?!

Hierfür hab ich mich entschiedenHallo liebe Leser,
ich freue mich, dass Ihr auf meinen Artikel aufmerksam geworden seid und Euch die Zeit nehmt, mal vorbei zu „klicken“. Ich möchte heute über ein paar Erfahrungen berichten, die ich während meiner Suche nach einer Ausbildung sammeln durfte.

Zuallererst muss ich zugeben, dass es mich anfangs nicht sonderlich interessierte, bei welcher Bank ich nun meine Bewerbung abgebe. „Hauptsache eine Ausbildung zur Bankkauffrau“, dachte ich mir. Im Voraus kann ich Euch jedoch schon sagen, dass es nicht bei der Einstellung blieb, denn es fing schon beim Recherchieren auf den Homepages der jeweiligen Banken an. Man versuchte z.B. mit folgenden Sprüchen die „qualifiziertesten Nachwuchstalente“ zu gewinnen:

  • „Als Schulabgänger erwarten Sie bei uns ausgezeichnete Chancen für Ihre berufliche Laufbahn.“
  • „Du bist immer ein tragender Teil unseres Erfolgs.“
  • „Mit unseren qualifizierten Ausbildungsprogrammen verschaffen wir Ihnen die perfekte Basis für eine erfolgreiche Zukunft.“

Mir persönlich taten es dann doch diese zwei bodenständigen Zeilen der Sparda-Bank an:

  • „Klar, um Zahlen geht es auch, aber wichtig sind uns vor allem deine Persönlichkeit und deine soziale Kompetenz. Denn wir sind eine Genossenschaftsbank, in der das Miteinander und auch das füreinander zählen.“ https://www.sparda-sw.de/online-bewerbung-azubis.php

Zunächst war ich mir noch etwas unsicher, ob man wirklich so viel Wert auf die Persönlichkeit legen würde. Doch während des kompletten Bewerbungs- und Auswahlverfahrens wurde dies immer klarer:

Anfangs schickte ich meine Bewerbungen (sowohl Mappen als auch Online-Bewerbungen) an alle Banken, die für mich in Betracht kamen. Sei es in Mainz, Worms, Frankenthal, Ludwigshafen, Mannheim, Kaiserslautern… Meine Bewerbungen kamen auf jeden Fall viel herum 😉

Nun hieß es für mich abwarten. Bei den meisten Bewerbungen kam dann die Einladung zu einem Online-Test, bei dem ich verschiedene Arbeitsaufträge (meistens auf Zeit) bearbeiten musste. Bei der Deutschen Bank musste ich z. B. Dreisatz für Rechenaufgaben anwenden. Bei der Sparda-Bank hingegen, folgte eine Online-Verhaltensprofilanalyse, die ich in 5-10 Minuten nach meiner Intuition beantwortete.

Nun denn, der erste Part war überstanden. Aber leider kamen jetzt auch bereits die ersten Absagen und meine Verzweiflung war groß. Kurz danach bekam ich aber auch so manche Zusage für die nächste Runde und fühlte mich sofort besser.  Von einem Kreditinstitut jedoch bekam ich anfangs überhaupt keine Antwort und erst nach 4 Monaten wurde mir gesagt, man hätte für dieses Jahr keine Ausbildungslätze mehr. Ich solle es doch nächstes Jahr wieder probieren. Zum Glück hatte ich zu dem Zeitpunkt bereits genügend positive Rückmeldungen, so dass die Traurigkeit verflog und ich mich nicht weiter damit beschäftigte.

Im nächsten Schritt wurde ich dann von vielen Banken zu einem Einstellungstest eingeladen. Einmal sogar mit 40 weiteren nervösen, jungen Leuten. Dabei kam es allein auf die Leistung an, die wir in der Aufregung dieses Tages erbringen würden.

Als dann der Brief der Sparda-Bank  mit einer Einladung zum Vorstellungsgespräch kam, dachte ich mir: „Und wo bleibt der Eignungstest?!“ Natürlich war ich auch hier beim Vorstellungsgespräch anfangs nervös. Jedoch legte sich dies schnell, als ich von den netten Mitarbeitern begrüßt wurde, von einer Kollegin sogar in meiner Muttersprache- griechisch!!! Es erzeugte ein gutes Gefühl in mir zu wissen, dass diese Leute sich wirklich intensiv mit meiner Bewerbung befasst hatten und sie meine Person interessierte. Dementsprechend verlief auch das Gespräch sehr gut.

Kommen wir nun aber nochmal zum Verlauf bei den anderen Unternehmen nach dem Eignungstest. So wurde ich z.B. im nächsten Schritt zu einem Gruppenauswahlverfahren eingeladen. Dies verlief so: Unsere Gruppe, bestehend  aus neun Personen, sollte sich neun Themen aussuchen und mit Pro- und Kontraargumenten diskutieren …und das über zwei Stunden! Zudem wurde bei diesem Kreditinstitut aus „Gründen der Fairness“ jeder Arbeitsauftrag aus einem Ordner diktiert. Mir persönlich gefiel dies nicht. Bei anderen Kreditinstituten gab es im Anschluss noch ein Vorstellungsgespräch à la: „Wer ist Bundeskanzler? Wer ist Bundesminister? Wer bestimmt unseren Zinssatz?“ etc.

Bei der Sparda-Bank hingegen gab es einen gemütlichen Kennenlern-Nachmittag. Darüber hat Euch ja die Julia schon alles erzählt. Bereits wenige Tage später, während der Pause in meiner Schule, bekam ich einen sehr netten Anruf mit der Zusage für die Ausbildungsstelle. Vor lauter Freude wusste am selben Tag schon die ganze Schule Bescheid: Amalia gehört nun zu Sparda! J

Jetzt seid Ihr dran! Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht? Hinterlasst doch Euer Kommentar!

Ganz liebe Grüße,

Eure Amalia

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