Jetzt wird es ernst… auf los geht’s los!

Marina Bretter schaut über die SchulterSo, nun waren die vier Tage Schonzeit in Mainz rum und am Freitag sollte es nun vor Ort in der Filiale richtig losgehen. Mir schwirrten viele Gedanken durch den Kopf – Ängste, aber natürlich auch Hoffnungen:  „Werde ich freundlich empfangen? Erkennen und erwarten mich die anderen Mitarbeiter wohl schon als neue Auszubildende? Sind die Kollegen nett? Werde ich mich in Zukunft mit allen verstehen? Welche Anforderungen werden Sie an mich stellen?…“

So viele Fragen und die Antworten darauf warten hinter der Tür mit der Aufschrift Sparda-Bank auf mich. Und so stand ich an meinem ersten Tag vor der Tür und dachte mir nur: „Okay, eigentlich kann es ja gar nicht so schlimm werden. Auf los geht’s los!“. Und so trat ich tapfer durch den Eingang.



Der erste Tag in der Filiale Pirmasens

Zum Glück wussten bereits alle Bescheid und ich wurde mit einem freundlichen „Guten Morgen!“ empfangen. Dann gab es erst mal eine große Vorstellungsrunde, bei der ich alle an diesem Tag anwesenden Kollegen kennerlernte und natürlich sie auch mich. „Puh, die erste Hürde ist gemeistert, hier scheinen alle sehr freundlich zu sein.“, war mein erster Gedanke.

Nach der kleinen Rundführung durch die Filiale durfte ich mir einen Stuhl schnappen und mich zu verschiedenen Mitarbeitern setzen und mir anhören, wie dieses z.B. Telefongespräche führten oder Kunden am Schalter bedienten. Ich sollte vielleicht erwähnen, dass ich nicht wie einige meiner Mitazubis ein Praktikum vor meiner der Ausbildung absolviert habe. Umso mehr habe ich mich über die Einführungstage in Mainz gefreut, denn so war ich schon ein wenig vorbereitet und gewappnet.

 

Der Sprung ins lauwarme Wasser

Auch wurde ich nicht – wie vorher befürchtet – gleich am ersten Tag allein an den Schalter oder das Telefon gesetzt, sondern konnte mich in den letzten drei Wochen nach und nach in den Bankalltag einleben und einarbeiten. So habe ich die Zeit genutzt, mir im Hintergrund meine Notizen zu machen und den Kollegen meine Fragen zu stellen. Nach und nach darf und kann ich mittlerweile immer mehr Aufgaben übernehmen und diese dann auch selbstständig durchführen (Was ich hier genau mache, erzähle ich Euch dann in meinem nächsten Bericht!).

Zwar ist die Filiale in Pirmasens nicht die größte, aber dafür sehr persönlich und gemütlich. Natürlich freue ich mich auch schon darauf, die anderen Filialen in meinem Gebiet kennenzulernen und bestimmt werde ich dort dann am ersten Tag genauso unsicher vor der Tür stehen und mir ähnliche Gedanken machen. Auch dies wird bestimmt unbegründet sein, doch so ist das halt. Und so freue ich mich auf die kommenden zweieinhalb Jahre Ausbildung und hoffe, dass diese genauso schön wird, wie die ersten Tage, die ich hier verbringen durfte.

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